Auf diesen Selbstporträts, die allesamt im Zeitraum von van Goghs psychischem Leiden bis hin zu seinem Tod entstanden, herrscht weiterhin der Eindruck von Distanz vor. Lediglich ein Anflug von Melancholie – ja scheinbar tiefer Trauer und Depression – durchbricht diesen Eindruck bisweilen (insbesondere bei den Bildnissen unten links und unten rechts zu beobachten). Nie wirkten die – ohnehin sehr durchdringenden Augen van Goghs – tiefer als bei dem vorletzten Selbstporträt (Mitte unten). Van Gogh selbst empfand diesen schon fast beunruhigend intensiven Blick als “haltlos“. Ferner fällt auf, dass van Gogh sich seit der Verstümmlung seines Ohrs nur noch im linken Seitenprofil porträtierte (einzige Ausnahmen sind die beiden Selbstporträts mit verhüllendem Verband).
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